Samstag, 8. Oktober 2016

Leboyer: Selbstverantwortlich von Geburt an

Deutsches Kindermanifest

Artikel 13
Recht auf kinderfreundliche Geburt
Kinder haben das Recht auf eine kinderfreundliche Geburt, wie dies mindestens
 die Sanfte Geburt (Leboyer-Methode) gewährleistet.

Der Impuls, die menschlichen Beziehungen grundlegend neu zu gestalten, erreichte auch den Arzt Frédérick Leboyer, den Begründer der "Sanften Geburt". Er hat uns wieder bewußt gemacht, dass die Kinder "geburtssouverän" sind und dass Neugeborene beispielsweise die Umstellung auf die Luftatmung in eigener Regie managen.

Traditionellerweise fühlen sich Arzt und Hebamme dafür verantwortlich, dass die Umstellung von der Sauerstoffaufnahme aus dem Blut hin zur Luftatmung gelingt. Sie schneiden die Nabelschnur durch, kaum dass das Kind da ist, und zwingen es so zur Luftatmung. Leboyer hingegen hat die postpädagogische Perspektive. Er lässt sich von dieser Sicht leiten und erfährt, dass das Neugeborene die Umstellung selbst regeln kann und dass es auch deutlich mitteilt, wenn es bei Komplikationen Hilfe braucht, für deren Beseitigung er als Fachmann zur Verfügung steht.

Die neue Einstellung bringt ihn zu einer neuen Praxis - so, wie dies generell für die Amication gilt. Leboyer legt das Kind unmittelbar nach der Geburt auf den Bauch der Mutter und schneidet die Nabelschnur nicht durch. Auch wenn das Kind schon geboren ist, pulsiert das Blut noch einige Minuten lang durch die Nabelschnur zur Plazenta, und langsam, in eigener Regie, stellt sich das Neugeborene auf die Luftatmung um. Das Blut in der Nabelschnur wird vom Körper des Kindes nach und nach aufgenommen, und die leere Nabelschnur kann durchtrennt werden. Der Kampfruf der Kinderrechtesbewegung "Selbstbestimmt von Geburt" wird hier ganz konkret.


Freitag, 7. Oktober 2016

Wer bist Du eigentlich?

Erwachsene sehen Kinder vor allem als Wesen, die werden, weniger als Wesen, die sind. Kinder wachsen und entwickeln sich. Wer sie jetzt sind, ist da nur am Rande wichtig. Doch als wir selbst Kinder waren, war es für uns selbstverständlich, dass wir sind - jetzt und gleich und eben. Wir lebten in der Zeit, mit ihr, nicht im Gegensatz zur Zeit. Nicht jenseits oder vor der Zeit, der eigentlichen Zeit. Wir waren Wesen, die nicht im Werden lebten, sondern im Sein.

Wie lassen sich Kinder als Menschen erkennen, die jetzt schon real existieren mit genau diesen jetzt real existierenden Eigenschaften? Ich habe die Zunkunftsperspektive nicht aufgegeben, aber sie kommt mir nicht zur Unzeit dazwischen. Und so frage ich: "Wer bist Du eigentlich?"  Wer ist dieses Kind vor mir jetzt? Und da gibt es zigtausend Antworten.

Ein NochEinBrotKind
Ein BinNichtMüdeKind
Ein ErzählMirEineGeschichteKind
Ein SchonFertigKind
Ein HundeRausgehKind
Ein LassMichInRuheKind
Ein IchHelfDirKind
Ein SagIchNichtKind
Ein FaxenMachKind
Ein  DreckigeHoseKind
Ein GeldKlauKind
Ein IchEssDasNichtKind
Ein HändeWaschKind
Ein ZigarettenKind
Ein KlavierÜbeKind
Ein WieSpätIstEsKind
Ein BlumenPflückKind
Ein MeinZahnIstWegKind
Ein NaseputzKind
Ein BücherLeseKind
Ein MirIstKaltKind
Ein HabIchAberWohlKind
Ein WennEsSeinMussKind
Ein WiderworteKind
Ein IchHabDichLiebKind
Ein LügenKind
Ein DaumenLutschKind
Ein VerbotenesExtraTuKind
Ein SplitterRausziehSchreiKind
Ein MachNochEinenVersuchKind
Ein KriegIchNochEinEisKind
Ein ZuDünnAnziehKind
Ein VerboteneSüssigkeitenKaufKind
Ein FingernägelKnabberKind
Ein EndlostTefonierKind
Ein AufessKind
Ein BeimZahnarztDenMundAufmachKind
Ein WeihnachtsGeschenkeBastelKind
Ein SchwesterÄrgerKind
Ein EmpfindlicherMagenKind
Ein FrecheAntwortenGebeKind
Ein InsBettMachKind
Ein ToterHaseAnfassKind
Ein SmartphonAusstellKind
Ein SchonWiederApfelImBettEssKind
Ein MorgensZeitigAufstehKind
Ein ZahnspangenBenutzeKind
Ein BierTrinkKind
Ein NasseBadehoseAusziehKind
Ein KokelKind
Ein IchMöchteDasNichtKind
Ein IstMirDochEgalKind
Ein MamaBleibHierKind
Ein SpielsachenZerstörKind
Ein SchonWiederAufstehKind
Ein BaumSehrHochKletterKind
Ein TreppengeländerRuscheKind
Ein DiscoBesucheKind
Ein MitTierenBehutsamUmgehKind
Ein AnDerHandGehKind
Ein JammerUndGeschreiKind
Ein FährtVernünftigMitDemRadKind
Ein IchHabSchlechtGeträumtKind
Ein BruderSchlageKind
Ein TaschengeldSparKind
Ein DauerndWarumFrageKind
Ein IchZiehMichAnKind
Ein DasHabIchVergessenKind
Ein SchrankAufräumKind
Ein WoGehenWirHinKind
Ein KarateTrainingKind
Ein IchDuschMichKind
Ein FrühstücksbrotAufessKind
Ein SpielstDuMitMirKind
Ein  MädchenSindBlödKind
Ein IchGehJetztLosKind
Ein DasSagIchAberMamaKind
Ein MedizinEinnehmeKind
Ein MachIchSpäterKind
Ein DankeSagKind
Ein IchEntschuldigeMichKind
Ein TobeKind
Ein DenToasterDochBenutzeKind
Ein NachtsNichtNachHauseKommKind
Ein GemüseEssKind
Ein BüchereiBücherRückgabeKind
Ein TretenBeissenKratzenSpuckenKind
Ein GutInDerSchuleKind
Ein DerHatAberMehrKind
Ein  IchFreuMichAufKind
Ein DaranHabIchNichtGedachtKind
Ein AutoAnschnallKind
Ein AmeisenTottretKind
Ein WoIstMeinTeddyKind
Ein SonnencremeEinreibKind
Ein JungenSindDoofKind
Ein KicherKind
Ein WiesoDennKind
Ein KatzenFütterKind
Ein BringMirWasMitKind







...

Dienstag, 4. Oktober 2016

Definition

"Herr Dr. von Schoenebeck, wie definieren Sie Selbstverantwortung?"

Eine Definition soll helfen, etwas klarer zu machen. Der amicative Begriff "Selbstverantwortung" ist aber nicht definierbar. Er ist etwas anderes als eine intellektuelle Position, er ist ein existentieller Wert. Sie können zum Beispiel auch nicht ein Bild von Picasso oder eine Sinfonie von Beethoven definieren. Und wenn Sie das nicht können, verlassen Sie nicht Anspruch und Wissenschaftlichkeit, sondern Sie bemerken mit wissenschaftstheoretischem Überblick, welche Parameter angemessen sind, um die Wirklichkeit korrekt zu erfassen. In der Kunst und Musik gelten andere Maßstäbe als in der abstrakten Analyse einer Theoriediskussion. Sie können darüber streiten und Sie können fragen, wie man damit auskommt und welche Konsequenzen es hat, wenn man Kinder amicativ und damit selbstverantwortlich sieht. Aber Sie wollen eine Definition. Sie wollen Klarheit. Sie werden diese Klarheit aber nicht auf diesem Weg erhalten.

Selbstverständlich läßt sich die amicative Position auch klar erkennen: mit dem Herzen, der Erfahrung, der Intuition, dem taoistischen "Tun ohne Tun" und anderen emotionalen und existentiellen Möglichkeiten. Was Amication ist, wird auch klarer, wenn Sie weiter mit mir im Gespräch bleiben und Ihr Denken sich verleiten lässt, mir ein wenig zu folgen ... Wollen Sie das? Wollen Sie sich auf ein solches Abenteuer einlassen? Ich habe das in meinem Dissertationsprojekt mit Kindern vor 40 Jahren gemacht und mir von den Kindern die amicative Welt zeigen lassen. Man muss eine gewisse Bereitschaft mitbringen, sich selbst zu verändern oder verändern zu lassen. Mit einer intellektuellen Definition hat so etwas nichts zu tun, wohl aber mit existentiellen Wahrheiten. So etwas entzieht sich nun nicht der Diskussion. Genau darüber kann man sich austauschen, existentielle Erkenntnisse sind kommunikabel. Vielleicht lesen Sie eins meiner Gedichte:

wenn
ich
mich ihnen
aussetze
so geschehen
verwandlungen in mir
die mit dem zu tun haben
wie sie sind

Sonntag, 2. Oktober 2016

Große Pädagogen

In einem schriftlichen Interview sagte ein Pädagogikprofessor zu mir: "Aus meiner Kenntnis der Werke großer Pädagogen möchte ich sagen, dass sie manchmal unbewusst amicativ dachten. Und vielleicht war die Praxis von Janusz Korczak und Alexander Neill sogar amicativer als die von Ihnen!"

Meine Antwort: "Das ist doch wohl nicht Ihr Ernst! Amicatives Denken setzt den radikalen Bruch mit dem pädagogischen Denken voraus. Für das amicative Denken gibt es eine andere anthropologische Basishypothese als für das pädagogische Denken. Im amicativen Denken gilt: Das Kind ist ein zu 100 Prozent selbstverantwortliches Wesen von Anfang an, das Kind ist ein zu 100 Prozent vollwertiger Mensch von Anfang an. Beides wird im pädagogischen Denken anders gesehen. Im pädagogischen Denken gilt: Das Kind ist noch kein selbstverantwortliches Wesen von Anfang an, sondern wird dies erst im Laufe der Kindheit durch Erziehung. Dieser radikale Gegensatz ist nicht vermischbar, es gibt keine Grauzone.

Es ist also zu überlegen, welche Basispositionen haben Korczak, Neill und andere große Pädagogen. Da sowohl Korczak als auch Neill als auch alle anderen großen Pädagogen an der Menschwerdung des Kindes – ein jeder auf seine spezielle Art – arbeiten, erkenne ich nicht irgendein amicatives Element in ihrem Denken. Es muss darauf geachtet werden, dass freundliches, achtungsvolles, respektvolles, liebevolles, usw. usw. Verhalten nicht ausreicht, um schon von amicativer Substanz zu sein. Selbstverständlich sind alle berühmten Pädagogen liebevoll, freundlich usw.. Amicativ wird es aber erst dann, wenn sie ihr Homo-educandus-Menschenbild nicht mehr in sich tragen. Anders ausgedrückt: Solange sich Korczak, Neill und andere noch verantwortlich für Kinder und ihre Entwicklung fühlen, sind sie auf sicherem pädagogischen Boden. Erst wenn sie sich nicht mehr für Kinder verantwortlich fühlen – weil sie erkennen, dass die Kinder dies ja selbst sind –, betreten sie amicatives Land. Und erst dann, wenn sie so verantwortungs-los auf die Kinder zugehen, wird ihre konkrete Beziehung, ihre Praxis, amicativ genannt werden können. Ich sehe nicht, dass irgendein großer Pädagoge dies realisiert hat. Nicht Rousseau, Comenius, Kant, Pestalozzi, Fröbel, Petersen, Montessori, Korczak, Neill, Freinet, Makarenko noch sonst wer. Ich finde in ihren Schriften keinerlei Hinweis darauf, dass sie sich von ihrer Verantwortung für Kinder losgesagt hätten, ganz im Gegenteil. Gerade die großem Pädagogen sind ganz besonders voll von Verantwortung für Kinder, mehr als andere.

Samstag, 1. Oktober 2016

Einzigartigkeit

Unsere Eltern und Erzieher meinten, sie wüssten besser als wir, was für uns gut ist. Wir erlitten ein pädagogisches Kindheitsschicksal. Als Kinder haben wir gelernt, dass dies so sein muss. Und entgegen der mitgebrachten Weisheit, eins zu sein mit uns selbst, in den eigenen Dingen selbst am besten Bescheid zu wissen, akzeptierten wir nach und nach, dass andere für uns verantwortlich sein müssten, so wie wir später für andere, wenn wir einmal groß wären.

hier bin ich
ich liebe mich
ich vertraue euch
ich bin die wahrheit
und das leben
ich bin unfehlbar
ich bin unsterblich
ich bin der mittelpunkt
des universums
ich weiss selbst
am besten bescheid
ihr seid teile meines ichs
wenn ich mich euch zuwende
begegne ich mir selbst
ich bin teil des kosmos
und der unendliche sinn
trägt mich

Wir waren erfüllt von dieser Einzigartigkeit – dieser Religiosität, längst vor jeder Religion. Wir fühlten dies, wir waren solche Wesen. Und im Grunde unseres Herzens sind wir es auch heute noch. Diese Gewissheit ist verschüttet, doch sie lässt sich befreien – von uns selbst. Jeder kann die erlente pädagogische Weltsicht verlassen, um wieder nach den uralten Gesetzen zu leben.

Kinder und Pferde

Bei einem Vortrag vorgestern auf der Nationalen Bildungskonferenz der Uni in Wroclaw sagte ein Professor, dass er vor 25 Jahren bei einer Veranstaltung mit mir dabei war. Seither hat ihn die Amication privat und beruflich begleitet und ist aus seinem Leben nicht mehr wegzudenken. Er vermittelt seinen Studenten diese postpädagogische Sicht und er hat sich bedankt.

Ich male gern Bilder mit Worten, vorgestern: Seit einigen Jahren gibt es einen neuen Weg für den Umgang mit Pferden. Dabei will man in die Welt eines Pferdes eintauchen, ein Pferd von innen heraus verstehen, mit ihm sein, statt es beherrschen. Einem Jährling wird nicht mehr gegen seine Natur der Willen gebrochen, indem er mit Gewalt und Unterdrückung eingeritten wird. Es wird eine Kommunikation auf gleicher Augenhöhe hergestellt von Geschöpf Mensch zu Geschöpf Pferd. Und siehe da, ein Pferd, das einen Menschen so gleichwertig erlebt, läßt ihn nach einer Zeit des Vertrauens bereitwillig auf seinen Rücken steigen. Immer mehr Menschen gelingt dieser neue Weg, und etwas ungläubig nennen wir solche Menschen Pferdeflüsterer.

Die Kinder von innen heraus verstehen, ihre innere Souveränitat überhaupt erst einmal erkennen, sie nicht mit erzieherischer Missionierung brechen – und ein Kind läßt uns teilhaben an seiner Welt, von Geschöpf zu Geschöpf. Doch nur wenige können so etwas denken, erkennen diesen Weg und können ihn gehen. Wir sind im Umgang mit Pferden weiter als in unseren Beziehungen zu Kindern.

Donnerstag, 29. September 2016

Schulpflichtende wann?

Die Schulpflicht wird nicht morgen und auch nicht übermorgen aufgehoben. Sie wird erst dann beendet sein, wenn hierüber ein gesellschaftlicher Konsens besteht. Wann wird das sein? In wie vielen Generationen? Im Jahr 2050, 2100, 2200?

Wenn die gesellschaftliche Situation so weit ist, dass allen Ernstes über die Aufhebung der Schulpflicht nachgedacht wird, wird es auf alle Fragen gute und überzeugende Antworten geben. Wir können nicht heute an einem einzigen Tag die Denkleistung eines halben oder ganzen Jahrhunderts zustande bringen. Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem Schritt, sagt Lao Tse.

Wenn die Richtung auf das selbstbestimmte Lernen einmal eingeschlagen ist, wenn ein gesellschaftlicher Konsens besteht, Kinder nicht mehr geistig zu versklaven, sondern mit ihnen in gegenseitigem Austausch zu leben, dann werden sich alle Details ergeben – Details, die heute noch nicht zu erkennen sind. Entscheidend ist die Richtung.

Mittwoch, 28. September 2016

Wrocław

Ich bin in Polen, in Wrocław (Breslau), nachher halte ich einen Vortrag in einer Alternativschule. "Unterstützen statt erziehen". Welchen Impuls kann ich geben? 

Du kannst zu Dir stehen, wie immer Du Dich gerade findest. Dich lieben, wie immer Du bist, denkst, tust. Es ist eine Einladung, keine neue Ober-List. Kannst! Nicht müsstest oder solltest oder wäre psychogut. Nur: Kannst, ist nicht verboten, kein neuer Stress. Und: Du kannst mit Kindern so umgehen, wie Du das damals als Kind gemacht hast, ohne Erziehung, ohne Menschenformungsauftrag, ohne Superpsycholistigachtsamkeitsanstrengung, einfach so. Mal sehen, wie sie nachher reagieren, ob was überkommt. 

Ich erzähl ja gern diese Dinge, freu mich, wenn sie mitkommen, geh als Kind zu den Großen. Sie könnten mitfliegen ins Kinderland, einen Moment. Und vielleicht erinnern sie sich, lassen sich anrühren, hören Zaubermelodien von damals. Schaun wir mal. 

Aber jetzt suchen Wiktor und ich erst mal ein paar Geocaches an der Oder. 
30 Schwäne haben mich vorhin beim Joggen schon begrüßt, fühl mich hier willkommen.

Montag, 26. September 2016

Deutsches Kindermanifest - Präambel

Im Jahr 1980 proklamierte der Freundschaft mit Kindern – Förderkreis e.V. das Deutsche Kindermanifest, in dem eine Ausgestaltung der Selbstbestimmung, Gleichberechtigung und politischen Emanzipation des Kindes im Sinne vollwertiger Bürger- und Menschenrechte vorgenommen wird.

Und so verlas ich dann laut und schwungvoll die Präambel und die 22 Artikel auf dem Friedensmarkt in Münster vor dem historischen Saal des Westfälischen Friedens und vor dem Mahnmal der Opfer der Kriege und Gewalt!

Deutsches Kindermanifest
Präambel

Die Menschenrechte sind unteilbar. Kinder, Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Jeder Mensch verfügt von Geburt an über die Fähigkeit zur Selbstbestimmung. Das Selbstbestimmungsrecht des jungen Menschen anzuerkennen und junge Menschen in der Ausübung dieses Rechts zu unterstützen, ist historische Vernatwortung und Verpflichtung erwachsener Menschen. Jeder junge Mensch muß ungeachtet seines Alters die Möglichkeit haben, von den Rechten, Privilegien und Verantwortlichkeiten erwachsener Menschen uneingeschränkt Gebrauch machen zu können.

Sonntag, 25. September 2016

1976

Geheimisvollwunderbarzärtliche Nacht im kalifornischen Sommer. Dann: Die helle Sonne lacht vom Himmel, ein bunter Filzstift, zwei Blatt Papier. Mein Herz ist glücksvoll, es strömt und erzäht:

we live
so we love
we love
so we live