An der Straßenbaustelle arbeiteten und lärmten der große Bagger und der kleine Kipper. Der Bagger rumorte, kratzte den Sand zusammen, packte ihn und übergab ihn dem Kipper. Der fuhr nach sechs Ladungen zum Sandhaufen einige Ellen weiter hinten und kippte ab. Rückwärts weg vom Bagger, umdrehen, vorwärts zum Sandhaufen und zurück. Wir haben zig mal dieses Ritual der beiden erlebt. Schauen eben.
Auf dem Weg nach Hause war ich im Schaumodus. Ich schaute in die Welt und sog alles rechts und links auf. Zum Schauen muss ich nicht stehen bleiben, Schauen geht auch, wenn ich mich bewege. Es ist die Bewusstheit, die große Aufmerksamkeit. Die Achtsamkeit.
Überall möglich. Das Schauen wartet. Einen Tag später setze ich mich auf eine Bank in den Feldern, die ich beim Joggen entdeckt habe. Ich sitze dort so für mich hin und schaue. In die Abendwolken. Geschenk des Lebens.

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